St. Martin: Pfarrgemeinderat

Aus der Räteordnung:

"Im Pfarrgemeinderat (PGR) arbeiten Priester und Laien gemeinsam, um die besondere Situation ihrer Gemeinde besser zu erkennen und auf dieser Grundlage die missionarischen, ökumenischen und seelsorglichen Aufgaben zu überlegen.
Dabei soll immer bedacht werden, wie sich die christliche Gemeinde ihrer Verantwortung für alle Menschen im Gebiet der Pfarrei bewusst werden und wie sie in Wort und Tat den Dienst an dieser Umwelt leisten kann.
Der Pfarrgemeinderat trägt Mitverantwortung für alle pastoralen Aufgaben, die gemeinsame Beratung und gemeinsames Handeln erfordern.
Der Pfarrgemeinderat soll die Wünschen und Anregungen der Pfarrgemeinde entgegennehmen. Jedes Gemeindemitglied hat das Recht, sich an den Pfarrgemeinderat zu wenden."

Aktueller Bericht des PGR

Sitzung vom 20./21. November 2018

Nach einer regulären Sitzung am Dienstag kam der Pfarrgemeinderat auch am Buß- und Bettag für einen Einkehrtag zusammen. Deswegen heute ein wenig mehr. Die wichtigsten Informationen aus beiden Treffen:

Das Patronatsfestwochenende wird als rundum gelungen eingeschätzt. Das schließt die Präsentation der Ministranten zum Gemeindeabend und das fröhliche Miteinander verschiedener Akteure am Sonntag ein.

Die Steuerungsgruppe – sozusagen der zukünftige Pfarreirat der Leipziger Westgemeinden – hat sich jüngst ebenfalls getroffen. Dort besprochen wurden insbesondere die Vorbereitungen für zwei wichtige Sommertermine 2019: das Wochenende um die Neugründung der Pfarrei Philipp Neri am 16.06.2019 und das Leipzig weite Fronleichnamsfest, das hier in Grünau stattfinden wird, kurz darauf am 20.06.2019.

Für die Firmvorbereitung in der künftigen Pfarrei haben sich nach schleppendem Auftakt und deutlich ausbaufähiger Helfersuche in Grünau auf die jüngeren Bemühungen des PGR doch noch etliche, insbesondere jüngere Firmbegleiter gefunden. Der PGR sagt herzlich danke. Ein erstes Vorbereitungstreffen gab es bereits, das nächste folgt schon im Dezember, die Firmung selbst wird dann am 26. Oktober 2019 in Lindenau sein.

Besprochen wurden daneben viele weitere Angebote 2019. Grundlegend Neues gibt es hier nicht, nähere Infos folgen daher später terminbezogen. Allerdings steckt auch hinter Nicht-Änderungen zuweilen eine interessante Geschichte: So gab es einen Vorstoß, den Karfreitag ökumenisch zu begehen, der aber nach längerer Diskussion als zu unorthodox abgelehnt wurde.

Gestern haben wir uns vor allem mit dem „Projekt Zukunft unserer Gemeinde“ beschäftigt und überlegt, wie der künftige Seelsorgerat die kommenden Herausforderungen meistern könnte. In pastoraler Hinsicht ist es sicher beruhigend zu wissen, dass sich zwei weitere Mitglieder des PGR entschlossen haben, die sich über zwei Jahre erstreckende Ausbildung zum Gottesdiensthelfer auf sich zu nehmen, nämlich Bettina Schöbel und Frank Haschke. Vor allem in den hiesigen Altersheimen, aber auch für Andachten und Wortgottesdienste, liegen offene Betätigungsfelder. Wir würden uns gleichwohl weiterhin über Bereitschaftssignale aus Ihrer Mitte sehr freuen.

Frank Haschke wird außerdem ab sofort zur Entlastung des Pfarrbüros für die Willkommensbriefe an und den Kontakt mit neu nach Grünau zugezogenen Katholiken verantwortlich zeichnen, nachdem dieser Bereich in der jüngeren Vergangenheit aus Kapazitätsgründen vernachlässigt werden musste.

Daneben ist der Startschuss zu Vorarbeiten für die Gründung eines Fördervereins St. Martin gefallen, mit dem wir in der Gemeinde einzelne Projekte, vor allem auch was Kirchenmusik angeht, künftig besser finanziell unterlegen können wollen. Natürlich sind wir dabei auf Ihre Mitwirkung durch Mitgliedschaft oder Spenden angewiesen. Zu gegebener Zeit hören Sie dazu sicher mehr.

Ein herausforderndes Thema ist sicher auch die Unterstützungsbitte der syrisch-orthodoxen Gemeinde St. Severus um einen Platz für ein bescheidenes Kirchgebäude. Dazu hat der PGR nach intensiver Abwägung beschlossen:
“Der Pfarrgemeinderat steht weiterhin mehrheitlich dem Bauvorhaben der Gemeinde St. Severus positiv gegenüber. Er präferiert den Standort in der südwestlichen Ecke des Grundstücks und hält den Erhalt einer hinreichend großen Freifläche für die gemeindlichen Zwecke der katholischen Kirche für notwendig. Eine definitive Aussage der Stadt Leipzig über die baurechtliche Zulässigkeit des Kirchbauprojekt sollte herbeigeführt werden. Als wesentliche Voraussetzungen werden festgehalten, dass die syrisch-orthodoxe Gemeinde einen Priester vor Ort erhält und dass in einem Grundstücksüberlassungsvertrag vergleichbare Sicherungen eingebaut werden, wie sie für die Veräußerung der Markranstädter Kirche angedacht waren.”
Da in diesem Zusammenhang vermutlich viele Gottesdienstbesucher Informationsbedarf und Fragen haben, beabsichtigen wir, in einem eigenen Gemeindeabend mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Dazu sollen Vertreter der syrischen Gemeinde, des Oratoriums und des PGR anwesend sein. Der genaue Termin muss noch abgestimmt werden. Geplant ist ein zeitlicher Zusammenhang mit unserem Kirchweihfest Ende Januar 2019.

Nicht ganz zufrieden ist der PGR mit der momentanen Situation in der „Kinderecke“ hinten, die dem Bedarf nicht gerecht werden kann. Wir haben uns entschlossen, Klemmbretter mit Malvorlagen anzuschaffen, mit deren Hilfe mehr als nur vier Kinder beschäftigt werden können und haben die Idee, Eltern mit ihren Kindern in die ersten Reihen zu bitten, damit die Kleinen näher am Geschehen dran sein können. Überhaupt möchten wir die Kinder mehr ins Geschehen einbeziehen, eventuell beim Friedensgruß, der Gabenbereitung oder Ähnlichem.

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